Helmut Rohrbeck

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Analysieren der Fragmentierung von Laufwerken unter Windows 7, VISTA und XP


Hinweis:
Das Visual Basic Script funktioniert unter Windows XP, VISTA und Windows 7. Ein Link zum Download befindet sich am Ende dieser Seite. Unter Windows 7 und Vista wird die Defragmentierung aller Laufwerke automatisch wöchentlich jeden Mittwoch als Aufgabe in der Aufgabenplanung unter Verwaltung gestartet und läuft mit niedriger Priorität als Prozess im Hintergrund, wenn das System sich im Leerlauf befindet. Wenn andere Programme vom Benutzer gestartet werden, wird der Prozess unterbrochen und beim nächsten Auftreten des Leerlaufs fortgesetzt. Die Aufgabe startet täglich erneut, wenn sie nicht abgeschlossen wurde, deshalb beobachten viele Benutzer eine ständige Aktivität der Festplatte auch wenn nichts am Computer ausgeführt wird und empfinden das als störend. Die Aufgaben unter Defrag in der Aufgabenplanung können deaktiviert werden, wie im angezeigten Bild zu sehen ist:

Das selbstextrahierende Archiv DefragInstall.exe installiert nach dem Anklicken ein Script im Programme-Ordner und eine Verknüpfung dazu auf dem Desktop mit der Bezeichnung StartDefrag. Die Installation muss als Administrator ausgeführt werden. Das Script funktioniert nur in einem Benutzer-Konto mit Administrator-Rechten!

Nach dem Anklicken der Verknüpfung wird das nebenstehende Hinweisfenster angezeigt. Der Benutzer wird darauf hingewiesen, dass es eine Weile dauert, bis die Berichte angezeigt werden. Das kann je nach Größe des Laufwerks und dessen Fragmentierung mehrere Minuten dauern! Mit der Schaltfläche Starten startet die Analyse, mit der Schaltfläche Information wird diese Seite aufgerufen. Anklicken des Kreuzchens rechts am oberen Fensterrand beendet das Script ohne jegliche Aktion.

Nach dem Klicken auf Starten wird das nebenstehende Fenster zur Auswahl der zu analysierenden Laufwerke angezeigt. Dabei werden auch Laufwerke angezeigt, die keinen Laufwerks-Buchstaben haben, sonderen in einem Verzeichnis gemountet wurden (über die Datenträger-Verwaltung). Ein Klick in das Kästchen hinter dem Laufwerk setzt dort ein Häkchen und wählt es für die Analyse aus, Alle wählen aktiviert alle angezeigten Laufwerke. Nach Anklicken von Weiter startet die Analyse der ausgewählten Laufwerke. Die Analyse dauert eine Weile, bis das Ergebnis angezeigt wird. Das ist abhängig von der Größe und Fragmentierung des gewählten Laufwerks.

Nach Analyse des 1. Laufwerks wird ein Bericht über die Fragmentierung angezeigt mit einem Hinweis, ob eine Defragmentierung erforderlich ist. Wenn hier Ja angeklickt wird, wird ein Eintrag in die Registry geschrieben, der bewirkt, dass beim nächsten Systemstart noch vor dem Laden des Benutzerprofils die Defragmentierung des Laufwerks erfolgt. Das hat den Vorteil, dass weniger Dateien während der Defragmentierung in Benutzung sind, die sonst ausgelassen würden. Wenn mehrere Laufwerke ausgewählt sind, werden diese danach ebenfalls analysiert und weitere Berichte folgen. Anklicken von Nein bewirkt, dass entweder das nächste Laufwerk analysiert oder das Script beendet wird, wenn kein weiteres ausgewählt wurde. Hilfe gibt Hinweise zur Defragmentierung und zur Datenträgerbereinigung, die mit der angezeigten Schaltfläche gestartet werden kann. Durch Bereinigung der Laufwerke kann die Defragmentierung beschleunigt werden, weil dann evtl. weniger Dateien defragmentiert werden müssen.

Nach dem Anklicken von Ja für das Ausführen der Defragmentierung im Berichtsfenster erscheint eine Bestätigung und Abfrage, ob das System nach Neustart und Beenden der Defragmentierung automatisch heruntergefahren werden soll. Wenn hier Ja angeklickt wird, fährt der Computer nach Defragmentierung der ausgewählten Laufwerke mit einer Verzögerung von 4 Minuten herunter. Der Benutzer kann während dieser Zeit das Herunterfahren abbrechen, wenn der Befehl
Shutdown -a in Start => Ausführen eingegeben wird.

Download: DefragInstall.exe


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